Zum Inhalt springen

Sofiya Almazova

Sofiya Almázova, geboren in Moskau, studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst ihrer Heimatstadt und komplettierte ihre Ausbildung bei Mario Diaz an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 2016 studiert die Mezzosopranistin an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. Sie gewann 2010 den Rübezahl-Wettbewerb in Karpacz (Polen) und 2012 den Nachwuchspreis des Oper im Berg Festivals Grandi voci in Salzburg. 2016 wurde sie mit der Lilli-Lehmann-Medaille der Stiftung Mozarteum Salzburg ausgezeichnet. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits während ihres Moskauer Studiums als Sidonia in Suppés Operette Zehn Mädchen und kein Mann, als Poligamia in Linckes Operette Lysistrata und als Dorotea in Donizettis Viva la Mamma! (Le convenienze ed inconvenienze teatrali). Im Juni 2013 wurde sie für das Salzburg Festival Young Singers Project ausgewählt, wo sie die Dritte Dame in einer Kinderproduktion der Zauberflöte und die Heilige Margarete in Braunfels‘ Jeanne d’Arc – aus dem Leben der Heiligen Johanna unter der musikalischen Leitung von Manfred Honeck sang. Darüber hinaus trat sie in zahlreichen Produktionen des Salzburger Mozarteums auf, darunter Partien wie Sesto in La clemenza di Tito, Ottavia in L’incoronazione di Poppea und Carmen.

2017 gab sie ihr Debüt am Teatro alla Scala in Mailand als Lehrbube in Die Meistersinger von Nürnberg. Zuletzt gestaltete sie Bradamante in Alcina in einer Produktion der Musik und Kunst Privatuniversität Wien sowie ihr Rollendebüt als dritte Elfe in Dvořáks Rusalka an der Volksoper Wien. Das Opernhaus Chemnitz ist der ersten Jahreshälfte 2019 Spielstätte von Mozats Zauberflöte, in welcher Sofiya Almazova als 2. Dame debütiert.